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Donnerstag, 11. März 2021

2x Nein zum staatlichen Mindestlohn

Voraussichtlich am 13. Juni stimmen wir in Basel-Stadt über die Einführung eines staatlichen Mindestlohnes ab. Die Initiative der Gewerkschaften fordert einen Mindestlohn in der Höhe von 23 Franken* – auch für ungelernte Arbeiten. Der Gegenvorschlag des Grossen Rates fordert 21 Franken*. Die Auswirkungen von solch rekordhohen Mindestlöhnen wären gravierend. In Branchen mit geringen Margen gäbe es einen beträchtlichen Kostenschub. Da die betroffenen Unternehmen die Mehrkosten kaum auf die Kundschaft abwälzen könnten, wären sie gezwungen, Personalkosten einzusparen. Das würde Personen mit geringen Qualifikationen und kleinen Pensen besonders hart treffen. Ein staatlicher Mindestlohn mag gut gemeint sein – er erreicht aber genau das Gegenteil von dem, was er eigentlich will. Die Schweiz und Basel befinden sich in einer der grössten Wirtschaftskrisen der jüngeren Geschichte, die noch lange andauern wird. Die Gastronomie, der Detailhandel, das Taxigewerbe, Coiffeure oder Reinigungen stehen am Abgrund und kämpfen um jeden Ausbildungs- und Arbeitsplatz. Nun für diese Branchen noch rekordhohe Mindestlöhne einzuführen wäre das Schlechteste, was wir machen könnten. Sowohl bei der Initiative als auch beim Gegenvorschlag muss noch ein Ferienzuschlag von 4 Wochen oder mehr hinzugerechnet werden. Faktisch fordert die Initiative folglich einen Mindestlohn von mindestens 24.90 Fr. pro Stunde, der Gegenvorschlag einen Mindestlohn von mindestens 22.75 Fr. pro Stunde.

Mit einem doppelten Nein zu staatlichen Mindestlöhnen:
● retten wir unsere Arbeits- und Ausbildungsplätze!
● verteidigen wir die unsere erfolgreiche Sozialpartnerschaft!
● schützen wir unsere Berufsbildung!