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Mittwoch, 10. Februar 2021

Dürfen wir vorstellen: Walter Locher ist im Vorstand der Suissetec Nordwestschweiz für den Bereich Bildung und Technik verantwortlich.

«Ich weiss nicht, ob die Mitglieder wissen, wieviel Herzblut der Vorstand in diese Sache investiert.»

Walter Locher aus Muttenz engagiert sich für den Bereich Bildung und Technik mit dem Schwerpunkt auf die Ausbildung der Gebäudetechnikplaner.

«Ich würde mir wünschen, die Mitglieder mehr zu spüren, indem Sie sich auch mal kritisch zum Vorstand äussern. Es gibt noch alteingesessene Mitglieder, welche den Verband als Familie sehen. Bei den neueren Mitgliedern vermisse ich dies», lässt sich Walter Locher in die Karten blicken. Er sieht den Profit einer Verbandsmitgliedschaft nicht nur im Finanziellen. Viel mehr gilt es die Netzwerk-Plattform zu nutzen, zu Verbesserungen anzuregen und dem Berufsstand eine Zukunft zu bieten. Kein Wunder also, setzt sich der Muttenzer mit seiner offenen, selbstbewussten Art für die Lehrlinge ein: «Dieser Lebensabschnitt ist elementar wichtig und es ärgert mich, wenn Lehrlinge in den Betrieben nicht die Ausbildung erhalten, welche ihnen zusteht.»

Im Vorstand möchte Walter Locher den Planern etwas mehr Gewicht verleihen. Unter all den Installationsfirmen ist das gar nicht so einfach. Nichtsdestotrotz lässt sich Locher nicht beirren und bemüht sich, die Abläufe zwischen Gewerbeschule und ÜKs aufeinander abzustimmen. Er schätzt die ehrliche Kommunikationskultur. Auch heikle Angelegenheiten werden demokratisch akzeptiert und respektiert «Ich finde dies zentral. Es ist der Kern einer gut funktionierenden Organisation», resümiert Locher und ist überzeugt, dass dazu der Führungsstil von Beat Marrer massgeblich beiträgt. Auch, wenn er sich als «Planervertreter» eher als Aussenseiter sieht, ist er Teil des Ganzen und wird mit seinen Anliegen gehört.

Wenn man Walter Locher zuhört, fühlt man die Leidenschaft. Doch, was würde er verändern, wenn er einen Tag lang Präsident wäre? «Das wird kaum passieren. Der Tag würde nie enden. Ich würde keinen Nachfolger für den nächsten Tag finden und mich hintersinnen, wie ich mehr Mitglieder für die Generalversammlung mobilisieren könnte», antwortet Locher schelmisch.